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 Da bin ich mal wieder nach langer Zeit. Zu meiner Entschuldigung habe ich nur vorzubringen, dass die Internetscafes ueberfuellt sind mit Kids, die in voller Lautstaerke Gewaltspiele spielen. Es sind halt noch Ferien, und ausserdem jagt ein Familienproblem das naechste. Ich muss hier dringend wieder raus, ich werde wohl die naechsten Tage nach Pattaya fahren und mich dort nach einem Job im Hotel umschauen.

Jetzt aber erst mal zu meiner Reise nach Nordthailand. Nach der Trauerfeier der Mutter meiner Freundin, sind meine Mutter, ihre Freundin und ich in den noerdlichsten Zipfel von Thailand gereist, nach Chiang Rai/ MaeSai. Dort haben wir im Tempel gewohnt, den Abt dort kenne ich schon sehr lange, und er hat sich sehr gefreut uns wiederzusehen. Sein Tempel liegt direkt an der Grenze zu Myanmar. Der kleine Fluss bildet die Grenze zu Myanmar. Der Abt hat ein Gaestezimmer fuer uns herrichten lassen. Wir haben uns nach der achtstuendigen Busfahrt erstmal ausgeruht.

Ach ja, bevor wir auch nur in die Naehe der Grenze kamen, wurden wir vom Militaer und der Polizei mindestens 3x nach den Personalien gefragt und befragt, warum wir an die Grenze wollen. Strenge Kontrollen, aber wir waren ja auch nicht weit vom Golden Dreieck, immer noch bekannt fuer den Drogenschmuggel.

Also, nachdem wir uns ausgeruht haben, haben wir das Tempelgelaende erkundet. Das Gelaende ist wirklich gross, es hat mehrere Hoehlen und einen Berg, den sind wir auch raufgeklettert. Himmel war das anstrengend, danach brauchten wir eine Dusche und mussten uns erstmal ausruhen, den spaeten Nachmittag und den Abend haben wir mit Meditationen zugebracht. Am naechsten Tag sind wir nach dem Fruehstueck aufgebrochen und haben Mae Sai erkundet. Dort kann man wirklich sehr guenstig shoppen. Ledersandalen fuer umgerechnet € 5,-; gute, schoene BHs 4 St. fuer ca. € 2,-; echte Silberketten fuer ca. € 20,- usw. Natuerlich muss man etwas handeln um diesen Preis zu bekommen. Handeln, gerade auf Maerkten ist wichtig, allerdings bin ich nicht so gut darin, ich gehe noch nicht tief genug, meist gebe ich mich nicht 20% guenstiger zufrieden, dabei kann man oft auf 30-40% runter gehen.

Am spaeten Nachmittag waren wir, nach erfolgreichem shoppen, zurueck und haben uns kurz ausgeruht, bevor wir den restlichen Tag mit Meditation und Rezitation verbracht haben. Am selben Tag erreichte uns der Regen, die restlichen Auslaeufern des Taifuns. Mein Cousin rief uns noch am Abend an und erzaehlte, dass ein Grossteil des Ortes unter Wasser stand (ca. 50 cm hoch), dass Wasser kam so stark aus dem Gebirge, dass 2 Kinder und 1 Erwachsener weggespuelt wurden und ertranken. Es war aber niemand aus der Verwandschaft. Unser Haus war nicht von der Ueberschwemmung betroffen, da unser Haus hochliegt.

Am naechsten Tag regnete es auch in Mae Sai fast ununterbrochen, als es kurz mal aufhoerte, bin ich allein zum Markt, nach Mitbringseln fuer meinen Cousin, seine Frau und meine Oma schauen.Dort habe ich ein umgebautes Motorrad gesehen, und der Arzt klaerte per Lautsprecher die Bevoelkerung ueber AIDS auf, auch nicht schlecht. Wer wollte, konnte bei ihm ein Blutschnelltest machen. Andererseits, wer will sich auf offener Strasse auf AIDS untersuchen lassen, aber die Idee an sich finde ich gut.

Gerade als ich zurueck wollte, fing es wieder an. So einen starken Regen, kann man kaum beschreiben, man konnte nur einige Meter weit gucken. Und es fing an zu daemmern, da musste ich durch, gluecklicherweise hatte ich einen riesigen Schirm dabei. Am naechsten Morgen sind wir weiter nach Chiang Mai gereist.

In Chiang Mai wurden wir von meiner Freundin (deren Mutter gerade verstorben ist) abgeholt. Wir haben die Tix fuer meine Mutter und ihre Freundin besorgt, denn sie wollten noch am selben Abend weiter nach Hause fahren. Ich blieb jedoch dort. Die erste Nacht blieben wir bei ihren Verwandten. Am naechsten Morgen habe ich sie zur Arbeit begleitet und die Zeit damit verbracht die Magazine zu lesen. Sie ist Dozentin an der Universitaet und wohnt auch dort. Abends zeigte sie mir die Uni und die Umgebung, den naechsten Tag habe ich die Zeit damit verbracht ihr Zimmer herzurichten, seit der Krankheit ihrer Mutter hatte sie dort nicht mehr geschlafen. Dafuer brauchte ich wirklich den ganzen Tag. Abends sassen wir zusammen mit ihren Freunden, die wirklich sehr nett und lustig sind. Tagsdrauf begleitete ich sie wieder zur Arbeit um meine Emails zu checken. Nur leider war die Verbindung sehr schlecht und so dauerte alles eine halbe Ewigkeit. So vergingen die Tage ohne, dass ich viel von Chiang Mai sah. Erst am Freitag abend fuhren wir in die Stadt zum beruehmten Night Bazaar. Hui, da gibt es fast alles, nicht ganz so guenstig wie in Mae Sai, aber viele schoene Sachen, Gegenstaende, Schuhe, Taschen. Dort habe ich auch Bilder von mir machen lassen. Hier ein Beispiel

Am naechsten Tag konnte ich die Bilder abholen. Der Nachtbasar ist wirklich gross. Am besten herkommen mit einer kleinen Tasche und mit einem riesigen Koffer zurueck fliegen!!!! Am Sonntag abend gibt es noch einen Markt, der ebenfalls riesig ist und vollgestopft mit Menschen, da auch dort die Sachen sehr guenstig sind. Ich habe dort Pudelwelpen gesehen, die ich gern mitgenommen haette. Am naechsten Tag bin ich zurueck nach Hause gefahren. Meine Freundin und ihre Freundinnen haben das sehr bedauert und hoffen, dass ich bald wiederkomme. Von mir aus gerne, ich haette gern dort einen Job, denn die Temperaturen dort sind angenehm, die Luft ist bei weitem nicht so stickig wie in Bangkok. Mal schauen.

Tja, seit meiner Rueckkehr jagt wie gesagt, ein Familienereignis das naechste. Morgen werde ich voraussichtlich nach Pattaya fahren.

24.10.07 10:35
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kachiya (25.10.07 12:19)
Huhu Yui,

sorry - konnte dein Bild nicht mir hochladen, hab momenten auch wenig Zeit mich darum zu kümmern, mach ich sobald ich kann.

Kopf noch und viel Erfolg in Pattaya!!!

Deine kleine Sis

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