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lang lang ist´s her

Hallo! Da bin ich wieder, nach langer langer Zeit! Als ich anfing im Hotel anfing zu arbeiten, blieb kaum mehr Zeit für mich. Die ersten vier Wochen habe ich ohne einen freien Tag gearbeitet und das morgens von 9 Uhr bis min. 22 Uhr. Danach bin ich nur noch in mein Appartment geschlichen, was zum Glück ganz nah am Hotel war. Nach der Dusche bin ich gleich ins Bett gegangen und oft schnell eingeschlafen. Dort habe ich als Management Trainee eingesetzt worden, nach den ersten beiden Arbeitstagen öffnete das Hotel, und das wo noch nicht alles fertig war. Wir hatten oft alle Hände zu tun. Den ersten Monat habe ich im Housekeeping verbracht, dort hatte ich viel Spass und sehr nette Mitarbeiter. Aber es war anfangs nicht einfach die Leute davon zu überzeugen, dass ich eine von ihnen bin und keine europäische High-society-Dame. Doch ich wäre nicht ich, wenn ich sie nicht hätte vom Gegenteil überzeugen können. Nach Neujahr musste ich leider an die Frontbereich, dass heisst Reservierung/ CheckIn & CheckOut. Dort gefiel es mir ganz und gar nicht. Ich habe einfach genug davon mit mauligen Kunden zu arbeiten, zu diesem Zeitpunkt ergab sich glücklicherweise ein Jobangebot aus Deutschland. Denn eigentlich wollte ich nach Deutschland zurückkehren. Dieser neue Job gibt mir die Gelegenheit noch etwas Auslandserfahrung zu sammeln.

Der Chef meiner Schwester kam auf die Idee, dass ich zusammen mit einer Kollegin das Office in Bangkok führe. Sie ist Office Managerin und ich bin Contentmanagerin. Sie kümmert sich um die Einstellung von thailändischen Köchen, den dazugehörigen Papierkram. Meine Aufgabe hingegen sind Übersetzungen aller Art vom deutschen ins thailändische und umgekehrt. Dazu führe ich noch eine Website und bin für deren Inhalt zuständig.

So habe ich nach 6 Wochen im Hotel gekündigt, und dass wo mir der General Manager mir einen Managerposten anbieten wollte. So läuft manchmal das Leben.

Mitte Februar bin ich also zurück nach Deutschland geflogen, um das Unternehmen kennenzulernen und den Arbeitsvertrag einzuarbeiten. Meine Freunde haben sich sehr gefreut mich wiederzusehen, und ich habe mich auch sehr gefreut wieder in Deutschland zu sein.

Mittlerweile bin ich seit fast 4 Wochen wieder zurück, teilweise vermisse ich Deutschland und meine Lieben dort, andererseits fühle ich mich in Thailand wohl. Die Leute sind viel lockerer und freundlicher. Anders als in Deutschland wird hier viel gelächelt.  Natürlich ist auch nicht alles Gold was glänzt, doch das war mir schon immer klar. Ich lebe hier als Thai und kenne das Land von klein auf. Ausserordentlicher Luxus in Thailand kenne ich genauso wie die schreckliche Armut vieler Menschen.

Jedoch kann ich mich nicht beklagen, ich bin gesund, habe ein hübsches Dach über dem Kopf, habe reichlich zu essen (auch wenn ich nicht soviel esse). Beklagen kann ich mich wirklich nicht.

Hier lebe ich auch ein wenig mein spirituelles Leben aus. Hier kann ich jederzeit den Mönchen Almosen geben, oder einen Tempel besuchen, wann immer mir danach ist, ohne dass ich große Strecken zurücklegen muss.  

Einen Haken hat es leider, ich lebe in der Metropole Bangkok. Zwar bin ich in der Großstadt Hamburg groß geworden, aber Hamburg ist echt ein Dorf gegen diese Stadt! Ich mag Bangkok gar nicht!!! Es ist eine laute, überfüllte, unruhige, stinkende Stadt! Sicher, hier gibt es auch Sehenswürdigkeiten, die man besucht haben sollte, wenn man mal hier ist, aber ansonsten kann ich drauf verzichten.

Ich habe mal gesagt, dass ich eher nach Hamburg zurückkehre, bevor ich in Bangkok lebe. Nun habe ich erstmal in diesen Job eingewilligt, denn ich will in meinem Lebenslauf nun mal stehen haben, dass ich im Ausland gelebt und gearbeitet habe. Das soll mir helfen mich für einen Job leichter zu bewerben.

 

28.4.08 07:19





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